Gut 3 Millionen kamen - und der VKS war dabei!
Die autofreie A 40/B 1 zwischen Duisburg und Dortmund am 18. Juli 2010 mit 20 Tausend Tischen als Großereignis im Kulturhauptstadtjahr Ruhr.2010
Rechtzeitig zum Kulturhauptstadtjahr Ruhr.2010 hatte die Verbandsleitung des VKS in Münster mit Geschäftsführer Andreas Hesener die Teilnahme an dem Großereignis „Still-Leben“ auf der A 40/B 1, dem Ruhrschnellweg, geplant. So wurde auch ein Tisch für das Treffen von Verbandsmitgliedern aus dem Ruhrgebiet und darüber hinaus „mittendrin“, nämlich an der leicht zugänglichen Auffahrt Wattenscheid-Ost, zugeteilt. Damit konnte die Siedlergemeinschaft „KAB Wattenscheid Propstei“ in Wattenscheid-Höntrop unter Leitung ihres Vorsitzenden Lothar Schäfer und mit „geistlichem Beistand“ von Prälat Paul Neumann die Gestaltung der Tischgemeinschaft planen und auch durchführen.
Die Bemühungen wurden am Tag des Großereignisses gebührend belohnt. Neben örtlichen Siedler-freunden und -freundinnen kamen auch solche, aus anderen Siedlergemeinschaften an den Tisch des VKS, vor allem aus Essen-Steele mit dem Vorsitzenden Bernhard Pries und seiner Frau Brigitte – gleichsam von nebenan.
Aber auch „Prominenz“ konnte begrüßt und über das Wirken des Verbandes informiert werden. So waren interessierte Besucher am VKS-Tisch Bezirksbürgermeister Hans Balbach; Klaus-Peter Hülder, Vorsitzender des Heimat- und Bürgervereins Wattenscheid und Ratsmitglied, beide mit ihren Frauen.
Gäste waren auch Professor Dr. Ing. Heinz Dohmen, der als ehemaliger Dom- und Diözesanbaumeister im Ruhrbistum Essen maßgeblich an der farblichen Gestaltung der Schallschutzwände der Ruhr-Autobahn mitgewirkt hat. Und: der durch Zeitungen und Bücher bekannte Karikaturist und Grafiker Waldemar Mandzel aus Wattenscheid-Eppendorf mit Frau; der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Wattenscheid-Westenfeld; Dirk Schmidt; Mitglieder der Höntroper Gänsereiter im westfälischen Blaukittel und Verantwortliche für das Pilgern nach Santiago de Campostela mit der traditionellen Pilgermuschel des hl. Apostels Jakobus.
In freundschaftlicher Verbundenheit kam auch der Geschäftsführer der Kolpinghaus GmbH Wattenscheid, Bernd Stecher Lutzenburg zum Tisch des VKS.
Abgerundet wurde das Treffen am VKS-Tisch durch Besuche von den Nachbartischen, besonders auch von ganzen Familien mit Kindern. Dabei erklangen mit Guitarrenbegleitung gemeinsame Lieder über das Ruhrgebiet als Heimat mit dem alten und bleibenden Lob des Bergmanns: „Glück auf, Glück auf…“
Schließlich trug zur guten Stimmung mit strahlendem Sommerwetter auch bei, dass für alle ein gutgekühlter Trunk bereitstand: „Die Gertrudenminne“, eine Wattenscheider Kräuterspezialität. –
Zu dieser Darstellung des gelungenen, friedlichen und unfallfreien Festes der 3 Millionen auf der Ruhrautobahn mit aktiver Beteiligung unseres VKS gehört aber auch die traurige Erinnerung an die schreckliche Katastrophe in Duisburg am 24. Juli 2010, eine Woche später. 21 Tote und hunderte Verletzte sind zu beklagen. Ihnen, den Opfern, aber auch den Verantwortlichen, gelten unser Gedenken und für alle Zukunft auch eine Mahnung:
Großveranstaltungen müssen gewissenhaft – ehrlich! – geplant, durchgeführt und mitgefeiert werden. Nur so können Teilnehmer, Veranstalter und die gesamte Öffentlichkeit sie in bester und dankbarer Erinnerung behalten.
Damit wird dann auch auf Zukunft hin das Ansehen des Städtelandes Ruhrgebiet, der Metropole RUHR, als große Kulturregion Deutschlands mit 5,3 Millionen Bewohnern erhalten und noch gesteigert werden.
Prälat Paul Neumann






