Friday, 30. January 2015 11:02 Alter: 2 yrs

Alle Jahre wieder: Erhöhung der Grundsteuer B in Städten und Gemeinden von NRW

 

Das Zwischenergebnis einer Umfrage zur Grundsteuer B des Bundes der Steuerzahler ergab folgendes: Fast die Hälfte aller Kommunen will die Grundsteuer B erhöhen und somit das Wohnen verteuern. In den Kommunen, die besonders drastische Steigerungen planen, diese aber noch nicht beschlossen haben, appelliert der Bund der Steuerzahler an die Ratsfraktionen, von diesem Vorhaben Abstand zu nehmen und ruft die Bürger auf, beim Rat gegen die Pläne Beschwerde einzulegen. In 178 der 396 nordrhein-westfälischen Kommunen sind Steuererhöhungen beschlossene Sache oder zumindest eingeplant (Stand 16. Januar 2015).

Wie kann sich der Steuerzahler wehren?

In den Städten und Gemeinden, in denen die Bürger über Gebühr zur Kasse gebeten werden sollen, in denen der Rat die Erhöhungen aber noch nicht beschlossen hat, ruft der Bund der Steuerzahler zum Protest auf. Die Katholische Familienheimbewegung e.V. unterstützt diesen Protest nachdrücklich.

Gemäß § 24 der Gemeindeordnung NRW können Bürger beim Rat der Stadt oder Gemeinde Beschwerde gegen die drohende Steuererhöhung einlegen. Musterbriefe können gerne bei uns angefordert werden.

Beispiele für die Erhöhungen in den Städten und Gemeinden gibt es genug. Hier die Spitzenreiter (geplante Erhöhung in % im Vergleich zum Vorjahr) : Altena 53,20 %; Bergkamen, 48,89%; Bonn 56,60%; Herten 40,71%; Hückeswagen 75,86%; Moers 51,02%; Overath 77,08%; Plettenberg 42,86%; Rhede 83,91% und Siegburg 71,40%. Das gibt’s aber auch: Zwei Gemeinden haben den Hebesatz gesenkt: Die Stadt Unna um 0.91% und die Stadt Heiligenhaus um 6,78%.
Den niedrigsten Hebesatz in NRW hat die Stadt Verl mit 265 Punkten, den höchsten Hebesatz hat die Stadt Bergneustadt mit 876 Punkten.
Der durchschnittliche Hebesatz der Grundsteuer B liegt lt. Bund der Steuerzahler derzeit bei 493 Prozent. Das Land NRW hat den fiktiven Hebesatz mit 423 Prozent festgesetzt. Damit liegen viele Städte und Gemeinden bereits weit über diesem fiktiven Hebesatz.


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