Siedler sind für Selbsthilfe
Bezirksvorsteher bedankt sich für bürgerschaftliches Engagement Arbeiten stärken auch das Wir-Gefühl innerhalb der Gemeinschaft
BOCKUM-HÖVEL · Über "bürgerschaftliches Engagement" jeglicher Art in Bockum-Hövel freut sich Bezirksvorsteher Günter Bachtrop. Es sei nicht immer leicht, Mitbürger zu bewegen, etwas fürs Gemeinwohl zu leisten. Die Siedlergemeinschaft "Selbsthilfe" ist für den Bezirksvorsteher ein leuchtendes Beispiel für ehrenamtlichen Einsatz. Aus dem Grund bedankte sich Bachtrop jetzt bei Albert Nasse, dem Vorsitzenden der Siedlergemeinschaft, und zwei seiner Mitstreiter, die die Eingangstore zum Höveler Friedhof instand gesetzt haben. Es war bereits die dritte Aktion für die Mitglieder des katholischen Siedlerverbandes, nachdem sie vor Jahren einen Containerstandort hergerichtet hatten und auch schon die östliche Toranlage zum Friedhof saniert hatten. Als ein Stück Wohnumfeldverbesserung sieht die Siedlergemeinschaft "Selbsthilfe" es an, wenn sie sich auf diese Weise engagiert. An 19 Tagen haben sie allein 75 Arbeitsstunden gebraucht, um die Friedhofstore an der Erlenfeldstraße wieder auf Vordermann zu bringen. Die verrosteten Eingangstore mussten mit erheblichem Einsatz repariert werden. Die Pfeiler wurden nicht nur gereinigt und imprägniert, sondern mit neuen Abdecksteinen belegt und fachgerecht verfugt. "Diese Arbeiten haben das Wir-Gefühl unserer Gemeinschaft gestärkt und gleichzeitig die Kreativität herausgefordert", freute sich Nasse. · hwa
ET: 09.08.2007 (Bockum-Hövel)







